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Zwangsarbeit in “Nazi-Deutschland” war ein Massenphänomen - vom Regime organisiert, von der Gesellschaft getragen und für alle sichtbar. Auch die noch original erhaltene Arrestzelle der Gestapo im Saarbrücker Schloss, die heute den Mittelpunkt der NS-Ausstellung bildet, zeugt mit den Inschriften dort Inhaftierter von dieser Geschichte.

Nach einer interaktiven Führung durch die NS-Ausstellung im Historischen Museum Saar, in der die Teilnehmer*innen selbst zu Guides werden, setzen sie sich im Workshop mit der Systematik und dem Ausmaß der Zwangsarbeit in unserer Region auseinander, beleuchten anhand des Einzelschicksals von Polina Tichovskaja (geb. Bortkova) deren Lebensumstände und richten ihren Blick darüber hinaus auch auf die Spätfolgen und den langen Kampf bis zur Anerkennung als Opfergruppe des Nationalsozialismus.

Anmeldung: 

Historisches Museum Saar 
Buchungstelefon:  + 49 681 506-4506
E-Mail: info@hismus.de

 

Bei Fragen zu Inhalten des Workshops: 

Lisa Denneler
Projektleitung „Damit kein Gras drüber wächst“
Telefon: +49 681/63331
Mobil: +49 1590/6846415
E-Mail: denneler@landesjugendring-saar.de

 

ZEITUMFANG: 3 Stunden plus An- und Abreise 

ZIELGRUPPEN:

  • Schüler*innen aller Schulformen
  • Teilnehmende der Kinder- und Jugendarbeit
  • Besucher*innen der Gedenkstätte sowie des Historischen Museums

zwischen 13 und 26 Jahren aus dem Saarland 

KOSTEN:  Der Eintritt ins Museum sowie die Teilnahme am Workshop sind für Teilnehmer*innen und Begleitpersonen frei.

*Für die Anfahrt bietet das Historische Museum während der Schulzeit einen kostenlosen Shuttle mit dem Museumsbus an. Mehr Infos zum Museumsbus