Wellesweiler - Zwangsarbeit bei der Firma Menesa

Wie viele Neunkircher Betriebe nutzte auch die 1923 gegründete Firma Menesa Zwangsarbeit, um die Produktion zu Kriegszeiten am Laufen zu halten. Das Unternehmen in der Nähe der Wellesweiler Grube stellte Aluminiumerzeugnisse für den Haushaltsbedarf her. Während des Zweiten Weltkriegs entwickelte sich das Militär zum größten Kunden, bezog Kanister, Munitionsboxen und Tanks aus dem Neunkircher und einem im besetzten Lothringen entstandenen Zweigwerk. Unter den knapp 1000 Arbeiter*innen der beiden Werke befanden sich auch Zwangsarbeiter*innen, die in Neunkirchen auf dem Grubengelände untergebracht waren. Nach dem Krieg führten diese Umstände zur Zwangsverwaltung des Unternehmens durch die französische Besatzungsverwaltung. In den 1960er Jahren kaufte die Firma Eberspächer Menesa auf.

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