Grabstätten von Zwangsarbeitern auf dem Hauptfriedhof Scheib, Neunkirchen

Grabstätten von sowjetischen Zwangsarbeitern


"Heutige Angaben und direkte Nachkriegsaufzeichnungen über Kriegsgräber in Neunkirchen differieren zum Teil sehr stark. Nach einer Erfassung vom Juni 1946 starben in Neunkirchen 21 Franzosen, 52 Italiener, 3 Belgier, 10 Polen, 1 Holländer und 394 Sowjetbürger. Die Toten aus den westeuropäischen Ländern wurden in den folgenden Jahren in ihre Heimatländer umgebettet. Grabstätten befinden sich heute noch... auf dem Hauptfriedhof Scheib (45 sowjetische Zwangsarbeiter) ... Vergleicht man die heutigen Zahlen mit den Nachkriegszahlen, fällt auf, dass durchweg die Kindergräber aus den Listen gestrichen sind. 1945 waren auf dem Hauptfriedhof Scheib 3 polnische und 6.sowjetische Kinder beerdigt, .." 

Literatur: Volk, Hermann, Heimatgeschichtlicher Wegweiser zu Stätten des Widerstandes und der Verfolgung 1933-1945. Bd. 4 Saarland, Köln 1989, 95.

letzte Änderung: BW 28.11.2006